Pfingsten- als ein weiterer Schritt in das Waschtum von Bewusstsein
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00:00:00: Herzlich willkommen!
00:00:01: Ich bin Marion Hötzel aus dem Zentrum Montsee.
00:00:05: Und heute möchte ich Sie einladen, mit mir eine weitere Etappe unserer gemeinsamen Reise zu gehen – einen weiteren Schritt in das Wachstum unseres Bewusstseins.
00:00:17: Aus der Perspektive des Bewusstsseins geht auch Pfingsten weit über ein bloßes kirchliches Fest hinauf.
00:00:24: Es symbolisiert einen lebendigen inneren Neubeginn, oder sogar die Erweiterung, oder Erweckung eines neuen Geistes in uns.
00:00:35: Es ist als würde sich ein anderes Denken entfalten – ein weiterer Raum, indem wir uns selbst als mehr erfahren, als wir glaubten zu
00:00:44: sein.".
00:00:45: In Verbindung mit der Kraft der Sommersonnenwende steht Pfingsten für einen tiefgreifenden Wandel weg vom rein egocentrierten Blick hin zu einem ganzheitlichen Erleben zu dem Gefühl, mit allem Leben verbunden zu sein.
00:01:03: Dieses neue Geist des Bewusstsein markiert den Beginn einer vollständigen Transformation und eröffnet uns einen inneren Raum in dem wir uns geistig wie neu geboren fühlen – doch zuvor ein kurzer Rückblick!
00:01:21: An Weihnachten erkannten wir den Beginnen das Bewusstsein, Herodes, der das alte verhärtete Ego verkörpert, steht nun dem neuen Bewusstsein des Mitgefühls gegenüber, dass mit der Geburt Jesu in das Menschliche Sein eintritt.
00:01:41: In Johannes begegnet uns der Suchende auf den Weg zur inneren Wahrheit als Übergang zur nächsten Bewusstseinsebene die mit Ostern beginnen.
00:01:51: Hier erwacht die Fähigkeit des Geistes über das Offensichtliche hinaus zu erkennen.
00:01:58: An Ostermontag beginnt der Weg der Selbstwirksamkeit.
00:02:03: Meditation und Achtsamkeit werden zu unseren ständigen Begleitern und dienen als Übungsfelder, die unsere Wahrnehmung und unseren Geist schulen.
00:02:14: Durch die tägliche Praxis verändert sich allmählich die Struktur unseres Denkens.
00:02:20: Der innere Raum der Meditation ist unerlässlich, um die Muster zu erkennen in denen wir uns bewegen.
00:02:27: Dieser selbstreflexive Prozess ermöglicht es uns unsere Entscheidung zunehmend an universelle Prinzipien
00:02:36: auszurichten.".
00:02:38: Mit Pfingsten folgt nun ein weiterer Schritt.
00:02:42: Pfingsten markiert den Beginn der dritten Bewusstseinstufe, die unser Handeln und Sinnen grundlegend verändern wird.
00:02:51: Diese Stufe zeichnet sich durch Erneuerung und den Willen dazu aus – ihre Vollendung liegt in dem eher unbekannten Fest der Manisola auf das wir in Teil vier noch näher eingehen werden.
00:03:06: Zunächst wollen wir uns jedoch mit dem radikalen inneren Wandel befassen….
00:03:11: Dieser zutiefst persönliche Abschnitt der Wachstumskala führt dazu, dass all unsere bisherigen Verankerungen ihre Gültigkeit verlieren.
00:03:22: Auch wenn wir bereits eine wachsende Zahl von Menschen erkennen die sich auf die neue Bewusstseinstufe zu bewegen wird es doch noch viele Jahre dauern bis diese Entwicklung das Kollektiv erreicht.
00:03:37: Das Fingstbewusstsein ist der Beginn einer tiefgreifenden geistigen Transformation, die durch die Erfahrung der universellen Verbundenheit aller Lebewesen geprägt ist.
00:03:52: Es ist nicht nur ein emotionales Erleben sondern eine existenzielle Erkenntnis das unser individuelles Bewusstsein untrennbar in einem größeren geistigem Zusammenhang eingebunden wird.
00:04:08: Diese Erkenntnisse verändert nicht nur unser Denken sondern unsere gesamte Art in der Welt zu sein.
00:04:17: Wir beginnen die verschiedenen Facetten und Perspektiven des Lebens zu durchschauen und erkennen, dass sie subjektiven Wertevorstellungen und Seinsdeutungen unterliegen.
00:04:29: Diese Erkenntnis erfreit uns von starren Normen- und gesellschaftlich konstruierten Werten.
00:04:37: Dadessen orientieren wir uns zunehmend an der universellen Ethik des Lebens selbst, und mit Gefühl ihr zum zentralen Seinsmerkmal.
00:04:50: Geistig gereift und im Einklang mit dem Dasein durchdringen wir die uns prägendem inneren Strukturen und treten in einen Raum das Ganzheitsbewusstseins ein.
00:05:04: Dieses Bewusstsein geht über das geistige Schwingen hinaus, dass wir aus der Meditation kennen.
00:05:13: Das gleichzeitig aus und in uns ist, strebt danach Gestalt anzunehmen und sich zu materialisieren.
00:05:22: Die Natur bietet uns dafür zahlreiche Beispiele.
00:05:26: Ein Samen entwickelt sich zu einer Knospel und schließlich zu einer Blüte die ein neues Bewusstsein symbolisiert.
00:05:35: Die Frucht stellt das reife Stadion dieser Entwicklung dar und wird mit anderen geteilt.
00:05:42: Der daraus entstehende Neuesame setzt den Impuls für einen weiteren Neubeginn.
00:05:49: So erneuert sich das Leben fortwährend, aus sich selbst heraus und es lehrt uns – und selbst auch diesen Fluss der ewigen Erneuerung
00:05:59: hinzugeben.".
00:06:01: So erwacht ein inneres Licht!
00:06:05: Der dritte Bewusstseinszustand oft als Christus oder Jesus-Bewusstsein bezeichnet markiert eine tiefgreifende Transformation, die fundamentale Veränderung im menschlichen Wesen bewirkt.
00:06:19: Die aus Überlieferungen benannten zwölf Kräfte, die das Leben ordnen und eine geistige Transformation bewirken werden in ihrer Symbolik erkannt.
00:06:32: Sie zeigen sich als Wunder, Heilung oder als das Erwachen aus dem Traum der illusorischen Welt unserer geistigen Vorstellung.
00:06:43: Innerlich betrachtet stehen Sie für die Veränderung im Herzen, im Denken, im Körperleben und in der Wahrnehmung der Welt.
00:06:53: In unserem Transformationsbild sind zudem fünf zentrale Figuren aus der christlichen Überlieferung abgebildet, die symbolisch die verschiedenen Bewusstseinstufen.
00:07:09: Jede dieser Figuren verkörpert nicht nur ein historisches Ereignis, sondern auch eine archetypische Erfahrung die im Menschen selbst widerspiegelt wird.
00:07:22: Maria verkörpert den Beginn der Wandlung und steht für die Empfänglichkeit, die Bereitschaft Neues aufzunehmen ohne den genauen Weg zu erkennen.
00:07:33: Weihnachten symbolisiert daher die Geburt eines inneren Potenzials.
00:07:39: Johannes der Teufa verkörpert den Weg des Erwachens, ein Brückenbewusstsein, den Weg zu einer echten Weiterentwicklung.
00:08:17: Die Osterfahrung ist tief mit Jesus Christus verbunden und stellt den eigentlichen Durchbruch dar.
00:08:26: Sie markiert die radikale Transformation zum Christus-Bewusstsein – einem Zustand der über das ich Zentrierte hinausgeht und sich als Ausdruck von Liebe Mitgefühl und Einheit
00:08:40: erkennt.".
00:08:42: Mit Pfingsten beginnt das Wirken dieses Bewusstseins.
00:08:47: Petrus trägt es stellvertretend in die Gemeinschaft als Vision eines neuen Miteinanders, dass nicht in sich geschlossen sondern weltbezogen und weit ist.
00:09:00: Diese Weltbezogenheit bringt immer wieder Unsicherheiten und Zweifel mit sich.
00:09:07: Petrus steht daher auch für den inneren Weg, auf dem der Zweifel nicht verdrängt sondern durchlebt wird und er sich dabei stets in Mut, Freude und Verantwortung verwandt.
00:09:23: Petrus verkörpert ein weiteres Brückenbewusstsein das den Weg zur universellen Reife symbolisiert.
00:09:35: Die Reifung dieses Weges zeigt sich in der Integration und ist symbolisch mit Maria Magdalena verbunden.
00:09:44: Sie verkörpert die tiefe Herzensweisheit, die stille Vereinigung von Geist und Leben.
00:09:51: Sie repräsentiert einem Bewusstsein das nicht mehr sucht oder beweist sondern einfach das lebt was es erkannt hat.
00:10:01: In unserer Symbolik entspricht dies dem weniger bekannten Zustandsraum der Manisola, dem Seinszustand.
00:10:11: Indem das Erkante selbstverständlich im Alltag verankert ist und nicht durch Worte sondern sich durch das So-sein verbreitet.
00:10:23: Werfen wir nun einen tieferen Blick auf die innere und äußere Ordnung der Lebenskräfte.
00:10:33: Hier nimmt die Zahl zwölf In unserem Kalender, in der Zeitrechnung und in den Tierkreiszeichen eine zentrale Stellung ein- und symbolisiert eine innere Ordnung.
00:10:47: Diese Ordnung spiegelt sich auch an den zwölf Kräften des Christusbewusstseins wieder die den Zwölf Aposteln zugeordnet sind.
00:10:57: Jeder Apostel verkörpert eine universelle Kraft des Menschseins wie Güte, Weisheit, Vertrauen oder Loyalität.
00:11:08: Diese Kräfte entfalten sich, wenn wir unser egozentriertes Denken überwinden und uns dem Mitgefühl der höchsten Formen der Liebe zu wenden.
00:11:20: Die Apostel sind somit nicht nur historische Figuren sondern vielmehr Symbole für die ganzheitlichen Kräften den jedem Menschen reifen Wenn das Christus Bewusstsein – die dritte Bewusstseinstufe – erwacht.
00:11:37: In dieser Phase werden Berufungen deutlich und fordern uns heraus.
00:11:43: Menschen, die sich dem kümmern, dem leeren oder pflegen wird man handeln aus einem tiefen Impuls heraus.
00:11:53: Dies ist klar zu unterscheiden vom Helfer- oder Opferdasein, die beide als Missverstandenes dienen zu deuten sind.
00:12:03: Es ist wichtig den Unterschied der inneren Motivation hervorzuheben da diese beiden Motivationen dem egozentrierten Bewusstsein entspringen, das immer etwas haben will.
00:12:16: In der gereiften dritten Bewusstseinstufe tritt das Ego jedoch in den Hintergrund – während ein Ich Bin an Bedeutung gewinnt!
00:12:28: Es weiß um seine Wirksamkeit, dass sich dem Gemeinwohl verschreibt und nur Durchgestaltung an Kraft gewinmt.
00:12:37: Allmählich entsteht ein wahrhaftiger Mensch der sich von der Wandungskraft einer universellen Liebe getragen war.
00:12:46: Er wird somit zu einem lebendigen Feld des Geistes, das erwachte Finks Bewusstsein zieht sich nicht aus der Welt zurück und sein Wissen willgeteilt werden.
00:12:59: Es öffnet sich und fließt als kollektive Kraft in die Welt hinein.
00:13:05: es gleicht einem geistigen Feld dass über alle Sprachbarrieren hinweg verstanden wird Vielleicht als Sprache des Herzens, im Geist der Liebe.
00:13:17: Verbale Verständigung ist dabei nicht immer notwendig.
00:13:22: Wir kennen solche besonderen Begegnungen in denen kein Wort gesprochen wird und doch alles gesagt ist Momente, in denen wir uns geborgen und getragen fühlen.
00:13:37: Gemeint ist nicht der Zustand einer temporären Verliebtheit sondern ein Raum von stiller Präsenz Denn uns selbst zu entstehen scheint und dessen Bewegung wir auch im Außen wahrnehmen.
00:13:52: Was wir in solchen Momenten nur erahnen können, wiegelt sich im Bild des Pfingstgeschehens wieder.
00:13:58: Es ist etwas Geistvolles das um uns herum wahrnehmbar wird.
00:14:05: Während Ostern die Auferstehung des Geistes symbolisiert steht Pfingsten für seine Ausbreitung.
00:14:13: Die weißen Tauben sind eine treffende Metapher für diese Ausbreitungen da sie sich über weite Entfernung hinwegverbreiten.
00:14:22: Es ist der beginnende Erkenntnis, dass unser individuelles Bewusstsein Teil eines größeren geistigen Felsen.
00:14:29: Der Einzelne wird zum Kanal einer universellen Wahrheit und erlangt die Fähigkeit schöpferisch aus dem Geist heraus zu handeln und mit anderen in tiefer Resonanz zu stehen.
00:14:43: Damit schließt sich der Kreis.
00:14:45: Was im Inneren erwacht, wird zur lebendigen Kraft im Miteinander.
00:14:52: Zum guten Schluss Der gesamte Weg entfaltet sich als Entwicklungsbogen der von der inneren Geburt über Selbsterkenntnis und Transformation hin zu gemeinschaftlicher Wirksamkeit und schließlich zur gelebten Einheit führt.
00:15:10: Dieser Prozess vollzieht sich gleichermaßen durch Selbst- und Seinserfahrung.
00:15:17: Es ist keine Rennstrecke, sondern eine Reise zu unserem wahren Kern.
00:15:22: Auf der wir auch manchmal straucheln, stolpern und auch Pausen einlegen dürfen.
00:15:29: Vielleicht entwickeln wir uns zu einer Menschheit die lernt mit dem Geist zusehen und mit dem Herzen zu handeln.
00:15:38: In diesem Entwicklungsbogen zeigt sich wahre Bewusstseinsreife darin dass Selbsterkenntnis in gelebten Mitgefühl und verantwortungsvollem Handeln mündet.
00:15:52: Ich wünsche Ihnen frohe und erkenntnisreiche Pfingsten, wo immer Sie sind – sind sie doch ein Teil von allem!
00:16:01: Machen Sie es gut so gut Sie können Und vielleicht hören Sie wieder rein wenn im Sommer die gereifte Bewusstseinstufe In der Manisola Ihre Vollendung findet.
00:16:14: Marian Hötzel aus dem Zentrum Montsee, der Schule für Meditation und Bewusstsein.
00:16:22: Danke schön!
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